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Was sind Tocopherole im Hundefutter? Ein einfacher Leitfaden
Wer schon einmal die Zutatenliste eines hochwertigen Trockenfutters gelesen hat, dem ist wahrscheinlich der Begriff „Gemischte Tocopherole“ ziemlich weit unten aufgefallen. Da Tierhalter und Tierfutterhersteller immer mehr Wert auf natürliche Zutaten und transparente Kennzeichnung legen, sind Tocopherole mittlerweile ein gängiger Bestandteil vieler Hundefutterrezepturen.
Wir bei Green Agri sind überzeugt, dass Transparenz in der Tierernährung unerlässlich ist. In diesem Leitfaden erklären wir Ihnen genau, was Tocopherole sind, warum sie so wichtig sind und wie man sie sowohl aus ernährungsphysiologischer als auch aus futtermitteltechnischer Sicht bewertet.
Was genau sind Tocopherole?
Tocopherole sind eine Gruppe natürlich vorkommender Verbindungen, die zur Vitamin-E-Familie gehören. Es handelt sich um fettlösliche Antioxidantien, die hauptsächlich in Pflanzenölen wie Soja-, Sonnenblumen-, Mais- und Rapsöl vorkommen.
Es gibt vier Haupttypen von Tocopherolen: α-Tocopherol, β-Tocopherol, γ-Tocopherol und δ-Tocopherol . Jeder Typ weist eine leicht unterschiedliche Molekularstruktur und Funktion auf. Während α-Tocopherol die biologisch aktivste Form für den Körper ist und als Vitamin genutzt werden kann, sind die Gamma- und Delta-Varianten oft überlegen, wenn es um die Konservierung geht. Jeder Typ besitzt leicht unterschiedliche antioxidative Eigenschaften. In Tiernahrung werden Tocopherole häufig in Mischform eingesetzt, wobei mehrere Typen kombiniert werden, um einen umfassenderen oxidativen Schutz zu erzielen.

Warum werden Tocopherole dem Hundefutter zugesetzt?
Hundefutter, insbesondere Trockenfutter, enthält viel Fett und Öl. Diese Fette sind wichtig, um Ihrem Hund Energie zu liefern, die Gehirnfunktion zu unterstützen und sein Fell glänzend zu halten. Fett ist jedoch chemisch instabil. Tocopherole werden hauptsächlich folgenden Produkten zugesetzt:
- Fette und Öle vor Oxidation schützen
- Nährwert während der Lagerung erhalten
- Unangenehme Gerüche und Geschmäcker vermeiden
- Haltbarkeit des Produkts unterstützen
Neben der Konservierung tragen Tocopherole zur Vitamin-E-Aufnahme des Hundes bei, was die Immunfunktion, die Gesundheit von Haut und Fell sowie die normale Muskelfunktion unterstützt.
Wie helfen Tocopherole, Fettoxidation und Ranzigkeit zu verhindern?
Um den Mechanismus zu verstehen, durch den Tocopherole die Fettoxidation und das Ranzigwerden verhindern, müssen wir zunächst den Prozess der Fettoxidation verstehen. Wenn Fette Sauerstoff, Hitze oder Licht ausgesetzt sind, findet eine chemische Reaktion statt, bei der freie Radikale entstehen. Diese freien Radikale entreißen anderen Molekülen Elektronen, was letztendlich zum Ranzigwerden der Fettsäuren führt.
Tocopherol wirkt, indem es sich selbst opfert und Elektronen an freie Radikale abgibt, um diese zu neutralisieren, bevor sie Fettmoleküle schädigen können. Durch die Verhinderung dieser Kettenreaktion beugt Tocopherol der Fettfäule und -oxidation vor. Dies stellt sicher, dass die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren in der Ernährung Ihres Hundes intakt und wirksam bleiben.
Warum werden gemischte Tocopherole in Hundefutter verwendet?
Obwohl alle Tocopherole Formen von Vitamin E sind, hat jede Art eine andere Hauptfunktion. Alpha-Tocopherol wird hauptsächlich zur Nährstoffanreicherung in Hundefutter verwendet, während Gamma-Tocopherol und Delta-Tocopherol vorwiegend als Antioxidantien und Konservierungsmittel dienen. Daher enthalten Hundefutterrezepturen in der Regel gemischte Tocopherole, um die Haltbarkeit des Futters zu maximieren und gleichzeitig den Vitamin-E-Bedarf des Hundes zu decken.
Tocopherole vs. synthetische Konservierungsstoffe
Traditionell setzt die Heimtierfutterindustrie auf synthetische Konservierungsstoffe wie BHA (Butylhydroxyanisol), BHT (Butylhydroxytoluol) und Ethoxyquin. Obwohl diese Inhaltsstoffe wirksam und kostengünstig sind, entsprechen sie nicht mehr der wachsenden Nachfrage von Tierhaltern, die natürliche Inhaltsstoffe bevorzugen. Tocopherol hingegen bietet mehrere Vorteile:
- Natürlich aus Pflanzenölen gewonnen
- Saubere Etiketten und verbraucherfreundlich
- Weitgehend akzeptiert von Premium- und ganzheitlichen Marken
- Zugelassen für die Verwendung in Tierfutteranwendungen
Gleichzeitig werden Tocopherole in der Regel in Kombination mit anderen natürlichen Antioxidantien wie Rosmarinextrakt in Hundefutterrezepturen verwendet.

Sind Tocopherole bei langfristiger Einnahme für Hunde unbedenklich?
Ja. Tocopherol ist nicht nur unbedenklich, sondern sogar vorteilhaft. Es ist von den zuständigen Behörden zugelassen und von der AAFCO als akzeptabler Inhaltsstoff in Tiernahrung anerkannt. Hunde können Tocopherole auf natürliche Weise verstoffwechseln, daher führt die Verwendung innerhalb der in handelsüblichem Tierfutter angegebenen Dosierung nicht zu einer toxischen Anreicherung.
Wie erkennt man Tocopherole auf dem Zutatenetikett von Hundefutter?
Beim Durchlesen von Etiketten auf Hundefutterverpackungen findet man Tocopherole meist am Ende der Zutatenliste, da sie nur in sehr geringen Mengen verwendet werden. Folgende Formulierungen weisen in der Regel darauf hin, dass der Hersteller die natürlichen Konservierungsmittel Tocopherole hinzugefügt hat: „Gemischte Tocopherole (eine Vitamin-E-Quelle)“, „Natürliche gemischte Tocopherole“, „Mit gemischten Tocopherolen konserviert“.
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Referenz
https://www.aafco.org/consumers/understanding-pet-food/ingredient-standards/
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/3542757/


















